Vor- und Nachteile von Windenergie

„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind“ – wie im Märchen „Hänsel und Gretel“ betrachten viele den Wind als besonderes Geschenk. Warum die reichlich vorhandene, kostengünstige, saubere und auch erneuerbare Ressource also nicht sinnvoll gebrauchen? Zum Beispiel zur Stromproduktion?

Schon vielfach wurde diese Nutzung des natürlichen vorkommenden Rohstoffes Wind diskutiert. Doch auch die Windenergie findet nicht nur Befürworter.

Die Windenergie ist nicht nur sehr beliebt, sondern bringt auch viele Vorteile mit sich. Nicht nur, dass sie ein gratis vorkommender Energielieferant ist: Es gibt ihn in Massen zu allen Tages- und Nachtzeiten, ist kostenfrei und sogar beständig. Somit passt die Windenergie perfekt in die Gruppe der erneuerbaren Sonnenenergiegewinnung.

Keine andere Energiegewinnungsart benötigt zur Stromproduktion so wenig Platz wie die Windenergie: Die Fläche, die hierfür in Anspruch genommen wird, ist im Vergleich zum Gewinn nicht sehr beachtenswert. Des Weiteren gibt es hierbei keine allzu hohen Anschaffungskosten.

Dass die Windenergie eine saubere Art der Energiegewinnung ist, macht die Tatsache deutlich, dass weder radioaktive Strahlungen, noch Schadstoffe und nur geringe Mengen der Treibhausgase wie Kohlendioxid (- bei der Herstellung der Windkraftanlagen und deren Wartung -) freigesetzt werden.

Allerdings ist der Wind kein zuverlässiger Handelspartner. Die Prognosen über starke Winde bzw. Windstille sind als vage zu bezeichnen. Auch über den Ort des Windaufkommens lässt sich zuvor keine genaue Angabe machen. Doch gibt es erfahrungsgemäß Orte, an denen es öfter und stärker windig ist, als an anderen Flecken der Erde.

Ein weiterer Nachteil sieht man in der Energiespeicherung: Wind kann man nicht speichern, muss also direkt in elektrischen Strom umgewandelt werden.

Vor- und Nachteile von Ökostrom

Ökostrom – klingt nachhaltig, klingt gesund, klingt gut. Doch auch beim Ökostrom, der direkt aus der Natur kommt, gibt es Vor- und Nachteile. Obwohl er die Umwelt nur geringfügig belastet und einige Arbeitsplätze schafft, muss man sich eingestehen, dass Wind und Sonne nicht immer und überall zur Verfügung stehen und auch die Biomasse begrenzt verfügbar ist.

Als Biomasse wird neben Getreide und Holz auch Abfall aus Forst- und Landwirtschaft bezeichnet. Außer aus Biomasse kann der aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellte Ökostrom sowohl aus der immer währenden Wind- und Sonnenenergie, als auch aus Erdwärme produziert werden. Dies ist einer der größten Vorteile, den Ökostrom mit sich bringt, da hierbei im Gegensatz zur Nutzung von Kohle-, Öl- und Gasenergie kein Treibhausgas Kohlendioxid entsteht. Dies trägt deutlich zur Klimafreundlichkeit des Ökostromes bei.

So können auch die Verbraucher beim Umstieg auf Ökostrom ihren eigenen Kohlenstoffdioxidausstoß deutlich senken. Bundesweit konnten sogar bereits mehr als 100 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid vermieden werden!

Allerdings gibt es auch beim Ökostrom negative Seiten. Beispielsweise bringt Biomasse hohe Betriebskosten mit sich, daher bräuchte man hierbei für eine dauerhafte Energiegewinnung weitere Energiequellen. Windkraft ist auch kein verlässlicher Energielieferant, da die Gewinnung hier schlecht zu prognostizieren ist und der Wind an sich stark schwankt.

Resümierend lässt sich jedoch sagen, dass Ökostrom weit mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt.

Aufgepasst beim Stromanbieterwechsel !

Der Wechsel des Stromanbieters fällt den meisten Deutschen nicht gerade leicht: Laut Renate Hichert von der Bundesnetzagentur in Bonn haben knapp die Hälfte der Deutschen noch nie ihren Stromanbieter gewechselt und das, obwohl die Preise sich sehr stark unterscheiden und ein Wechsel durchaus sinnvoll sein kann.

Hilfestellung bei der Auswahl des Anbieters bietet hierbei eines der zahllosen Preisvergleichsportale im Internet. Hier muss man neben dem Jahresverbauch nur die Postleitzahl in eine Maske eintragen und erhält man das Angebot von hunderten Energielieferanten im Vergleich.

Doch während der letztliche Wechsel des Anbieters sich oft einfacher gestaltet, als viele Verbraucher das im Vorhinein befürchten, muss man bei den Preissuchmaschinen Vorsicht walten lassen:

So haben manche Portale gewisse Voreinstellungen in ihren Vergleichskriterien. Ein Beispiel ist Tarife mit Vorkasse. Zwar sind die Endpreise meist deutlich günstiger als eine monatliche Abschlagszahlung, im Falle eines Konkurses des Anbieters wäre das Geld aber mit großer Wahrscheinlichkeit ganz verloren.

Auch lange Vertragslaufzeiten drücken den Preis drastisch nach unten. Hierdurch kann man als Kunde jedoch nicht mehr flexibel auf die Marktpreise reagieren und hängt somit unter Umständen in ein bis zwei Jahren bei einem dann teuren Anbieter fest. Generell gilt eine 12-Monatsfrist als ratsam.

Informationen rund um das Thema Solarenergie

Die Sonne ist mit Abstand der größte Energielieferant der Menschheit. Betrachtet man die verschiedenen Energiequellen genauer, erkennt man, dass sie allen anderen Energiequellen selbst zugrunde liegt. Die Wärme- und Lichtenergie, mit der die Sonne die Erdoberfläche bestrahlt, ist Grundlage allen Lebens. So auch das von Pflanzen und anderer Organismen, die uns heute, nach Jahrmillionen unter der Erde als fossile Brennstoffe zur Verfügung stehen. Eine weitere indirekte Energiegewinnung aus Sonnenstrahlen ist auf den ersten Blick noch erstaunlicher: Erst die Erwärmung durch die Sonne schafft die Grundlage für regional unterschiedliche Temperaturniveaus und damit Wind, welcher große Windkraftanlagen versorgt und so zur Stromerzeugung dient.

Andere Anwendungsmöglichkeiten der Sonnenenergie sind uns dagegen bestens vertraut: Durch Sonnenkollektoren kann Wärme gewonnen werden, Solarzellen erzeugen Gleichstrom, was unter dem Begriff Photovoltaik große Beliebtheit und Anwendung erfährt, Solarkocher dienen dem erhitzen von Wasser und Nahrung.

Doch es geht auch ausgefallener: So wird Sonnenstrahlung in großen, sogenannten solarthermischen Kraftwerken, auch dazu verwendet, Wasser zu verdampfen und mithilfe des Wasserdampfes Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben.

Die Vorteile der Sonnenenergie im Vergleich zu fossilen Brennstoffen, wie Kohle oder Erdöl, liegt dabei auf der Hand: Sie ist unbegrenzt verfügbar, produziert keine umweltschädlichen Verbrennungs- oder Zerfallsprodukte und birgt auch nicht die Gefahr eines atomares GAUs. Doch auch politisch spielt die Sonne eine große Rolle: Die Solarindustrie bietet einen ständig wachsenden Arbeitsmarkt, welcher bereits heute rund 60000 Menschen in Deutschland beschäftigt. In internationalen Beziehungen kann Sonnenenergie dadurch eine Rolle spielen, dass sie die Länder in ihrer Energiepolitik unabhängiger macht und so Spannungen abgebaut und vermieden werden können. Aber auch weite Leitungsstrecken mit entsprechend hohem Energieverlust und Kapazitätsprobleme, die immer wieder zu Stromausfällen führen können und den Menschen abhängig und verletzbar machen, könnten bei weiterem Ausbau in der Nutzung von Sonnenenergie bald der Vergangenheit angehören.

Bei allem Enthusiasmus für die strahlende Energie muss man allerdings bedenken, dass die Entwicklung von Techniken zur Nutzbarmachung des Sonnenlichts noch in den Kinderschuhen steckt. Aufgrund des geringen Wirkungsgrads von Solarkollektoren ist es heute noch immer günstiger auf althergebrachte Energiequellen zu setzen. Auch die Produktion und Entsorgung von Photovoltaikzellen ist nicht emissionsfrei. Und noch einen Nachteil birgt die Sonne: Sie ist eben nur nutzbar solange sie scheint. Gerade im Winter kann heutzutage noch nicht auf ältere Energiequellen verzichtet werden.

Doch dem Ausbau der Nutzung von Sonnenenergie sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. So nutzen wir heute gerade mal einen Bruchteil der Energie, welche die Sonne zu uns auf die Erde schickt. Mit einer Leistung von rund 100 000 000 000 000 (einhundert billionen) Kilowattstunden pro Jahr nämlich etwa das zehntausendfache der Energieverbauchs der Gesamten Menschheit im Jahr.

Ausrichtung einer Solaranlage – worauf muss man achten ?

Obwohl man annehme könnte, das es in erster Linie wichtig ist, die  Photovoltaik-Kollektoren genau zur Sonnenseite auszurichten, spielt es eine weniger wichtige Rolle, als die Neigung der Kollektoren möglichst genau einzurichten.

Prinzipiell sollten die Kollektoren gen Süden gerichtet sein, wobei darauf zu achten ist, das möglichst wenig Schatten herrscht. Doch Abweichung in südwestlicher oder südöstlicher Richtung machen nur in geringen Energieeinbußen bemerkbar. Selbst eine klare Ausrichtung nach Westen und Osten, also um 90° versetzt zur optimalen Lage verringern den Energieertrag um nur 20 Prozent.

Der Neigungswinkel dagegen wirkt sich beträchtlich auf die Stromerzeugung aus. Im Jahresmittel beträgt der optimale Neigungswinkel zur Sonne für thermische Anlagen 30°, für Photovoltaik-Anlagen 45°. Dabei muss dieser Wert noch angepasst werden, je nachdem wo man in Deutschland lebt: Je weiter nördlich, desto Steiler sollte der Winkel sein, je weiter südlich desto flacher können die Kollektoren zur Sonne stehen. Dabei kann der Unterschied von einer steiler aufgestellten zu einer zu flach geneigten Kollektorfläche gut und gerne eine Kilowattstunde pro Tag ausmachen. Installationsunternehmen stellen deshalb komplexe Rechnungen auf, um den optimalen Neigungswinkel der Anlage für die entsprechende geographische Region zu ermitteln und diesen ins Preisverhältnis zu einer größeren Kollektorfläche zu setzen.

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