Förderung von Unternehmen und Vereinen

Wohnbauunternehmen, Hotels und Sportvereine können nun auch in Bonn die Solarthermieförderung nutzen bzw. beantragen. Dies ist möglich durch die Aufhebung der bisherigen “Beschränkung auf Wohngebäude im Eigentum von Privatpersonen”. Somit soll das vorhandene Potential der erneuerbarenb Energieversorgung besser ausgenutzt werden.

Die Erweiterung ist jedoch auf 20 % des jährlich verfügbarem Volumen begrenzt. Neue Häuser die unter das EEG Gesetz fallen können nicht zusätzlich gefördert werden.  Die Solaranlage darf jedoch noch nicht installiert sein und es darf noch kein Bauauftrag erteilt sein. Nur so kann die Förderung von 100 Euro/qm Bruttokollektorfläche beantragt werden.

Die Solarthermieanlagen müssen das Prüfzeichen “Solar Keymark” haben und muss nach Anfang der Bauzeit innerhalb von 9 Monaten installiert sein. Somit steht der Unterstützung Ihrer Warmwasseraufbereitung und der Heizungserwärmung nichts mehr im Wege.

Solarpark in Düren

In Nordrhein Westfalen, Kreis Düren hat nun der größte Solarpark seine “Energiepforten” geöffnet. Rund 1000 Haushalte können durch die erzeugten 3,8 Megawatt in Zukunft versorgt werden. Durch die Umweltfreundliche Energieversorgung werden rund 2200 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Rund 16.000 Module wurden dabei auf einer ehemaligen Hausmülldeponie installiert und verbaut. Das entspricht einer Fläche von 100000 Quadratmeter. Trotz dieser Größe und Investitionskosten von ca. 10 Millionen Euro die sich eine vor Ort sitzende Energiegesellschaft und ein Anlagenbauer teilen, leistet diese Solaranlage einen großen Beitrag zum Klimaschutz.

Ein sehr schönes Projekt, was uns hoffentlich über die nächsten Jahre viel Freude und vor allen Dingen Energie bringt.

Strombörse und Preise in Deutschland

Die Strompreise werden in Deutschland an der Strombörse Leipzig, dem größten europäischen Energie-Handelsplatz, gehandelt. Die Strombörse funktioniert in ähnlicher Weise wie eine Börse für Wertpapiere. Die Ergebnisse des Handels der Strompreise in Leipzig haben allerdings in den vergangenen Jahren für die Verbraucher selten Positives gebracht. Die Strompreise kletterten unaufhörlich. Zum Jahresbeginn 2011 sind die Strompreise erneut angestiegen. Für die enormen und ständigen Preisanstiege macht man an der Strombörse vor allem die erhöhten Abgaben für erneuerbare Energie, die EEG Umlage und die Erhöhung staatlicher Abgaben und der Mehrwertsteuer verantwortlich. Allerdings halten die Vertreter der Verbraucher, wie der Bund der Energieverbraucher die Preissteigerungen für nicht im Einklang mit den Kosten, die dafür genannt werden. Den Stromanbieter wechseln macht also auch in Hochpreisphasen Sinn, um den Wettbewerb in Bewegung zu bringen.

Strompreise setzen sich aus Netzentgeld, Beschaffungskosten und staatlichem Anteil zusammen. Zwar sind Abgaben gestiegen, dafür jedoch die Einkaufspreise für die Energieversorger gesunken. Auch zeigen die großen Preisunterschiede der Stromanbieter, wenn man die Stromtarif-Vergleiche betrachtet, dass es durchaus unterhalb der preislichen Höchstgrenzen geht. Genau hier können Verbraucher ansetzen, um Preisbooms entgegenzuwirken. Ein regelmäßiger Stromanbieterwechsel nach Preissteigerungen zu günstigen Anbietern ist ein Marktregulator, der noch viel stärker eingesetzt werden kann. Selbst Ökostromanbieter können oft sehr günstig sein. Wenn sich immer mehr Verbraucher für den Stromanbieterwechsel entscheiden, werden die Preise nachgeben müssen.

Solarförderung in Spanien soll gekürzt werden

Im Zuge von Einsparungen soll die Sölarförderung in Spanien gekürzt werden.

Für bestehende Solaranlagen ist eine Kürzung der Subventionen von 30 % , für den Neuaufbau von Solaranlagen um 45% und für Anlagen die auf dem Dach geplant werden 25 %.

Kürzung der Solarförderung gestoppt

Die zum 01.Juli geplante Kürzung der Solarförderung würde vorerst vom Bundesrat gestoppt. Laut den Bundesländern sollten die Solarförderungen um 11-16 % gekürzt werden. Die Bundesländer hatten den Vermittlungsausschuß von Bund und Länder einberufen. Bei den Ländern sitzen einige Firmen aus der Solarbranche. Diese möchten die Solarsubventionen bzw. die Kürzung jedoch auf um 10 % begrenzen.

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